Erholungsort Blankenburg

Blankenburg (Harz) tut gut – und das nicht nur aufgrund der landschaftlich schönen Lage direkt am Harz. Bereits 1937 wurde die Stadt dank heilsamer Schlamm- und Moorvorkommen zum Kurbad ernannt und bietet seit 2016 den Status eines Erholungsortes. Das Vorkommen der natürlichen Heilmittel sowie die Qualität der Luft und das im Harz vorherrschende milde Mittelgebirgsklima sind ausschlaggebend für die Anerkennung Blankenburgs als Erholungsort.

Aus alten Überlieferungen war bereits frühzeitig bekannt, dass zwischen Michaelstein und Heimburg auf der Teufelswiese ein schwefel- und eisenhaltiges Mineral vorhanden ist. Bereits die Zisterzienser-Mönche des Klosters Michaelstein versetzten dieses mit Wasser und nutzten es erwärmt, um Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden zu heilen. Die geologische Lagerstätte dieses Schwefelmineralschlammes wurde als „Teufelsbad“ bezeichnet.

Heute lebt diese Tradition in der Teufelsbad Klinik weiter, die 1997 am Ortsrand von Blankenburg (Harz) nahe des Klosters Michaelstein errichtet wurde. Hier wird die so genannte Frischmoortherapie angewandt. Die dafür benötigte Badetorfmenge wird wöchentlich aus dem Helsunger Bruch zwischen Blankenburg (Harz) und Quedlinburg angeliefert.

Die Moortherapie findet medizinisch erfolgreich Anwendung bei folgenden Gesundheitsbeeinträchtigungen:

  • Rheumaerkrankungen an Gelenken, Wirbelsäule oder Weichteilrheumatismus
  • Beeinträchtigung des Bewegungsapparates durch Abnutzung an den Gelenken, Wirbelsäule oder Bandscheibenschäden
  • muskuläre Verspannungen
  • Erkrankungen von Sehnen und Bindegewebe